Auf morgen bauen.
Abstrakt
Unternehmen

Rohrdorfer liefert Aaton für die Sportarena Ansfelden

Datum: 25. Mai, 2016

Wäre es nicht genial, wärmende Sonnenstrahlen des Sommers mit in die kühle Jahreszeit zu nehmen? Der Baustoff Beton kann‘s. Durch sein hervorragendes Speichervermögen sammelt er Energie, speichert sie und gibt sie später gleichmäßig in Form von angenehmer Strahlungswärme wieder ab.


„Heizen und Kühlen mit Beton“ bedeutet, dass ein System von Leitungen in den massiven Betonbauteilen verlegt wird. Mit diesem Leitungssystem kann Wärmenergie zu- und abgeleitet werden, was meist mit Wasser geschieht. Der zum Erwärmen notwendige minimale Energieaufwand kann bevorzugt durch nachhaltige Wärmequellen, wie z.B. Sonnenkollektoren, abgedeckt werden. Bedingt durch die große Masse hat der Baustoff Beton eine exzellente Wärmespeicherfähigkeit und eine hervorragende Wärmeleitfähigkeit. Bei einem gut gedämmten Haus speichert die Betonmasse ausreichend Wärme für die Raumheizung. Im Sommer nimmt der gekühlte Beton Wärme aus dem Raum auf und senkt die Temperatur.

Bei der Planung des neuen Vereinsgebäudes setzte der Fußballverein Union Humer Ansfelden auf Nachhaltigkeit. Unter der Leitung von Herrn Gerhard Petermandl, Vertrieb Spezialbaustoffe Oberösterreich und Obmann des Vereins, wurde ein energieeffizientes Gebäudekonzept entwickelt. Herzstück dieses ist die Nutzung von Beton als Energiespeicher und somit die Installation einer Betonbauteilaktivierung in der Fundamentplatte. Die Rohrleitungen wurden direkt in der Bodenplatte verlegt. Aaton, der innovative, fließfähige und leicht verdichtbare Spezialbeton der Rohrdorfer Transportbeton GmbH fand als Baustoff Anwendung. Dieser Spezialbeton gewährleistet eine optimale Umhüllung der Rohrleitung und verbessert somit die Energiespeicherfähigkeit des Betonbauteils.

Die Energie zum Heizen und für die Warmwasserproduktion gelangt über die Sonnenkollektoren-Anlagen in den Betonkern. Im Sommer kann Brunnenwasser für die Gebäudekühlung verwendet werden. Die Sportarena Ansfeldn lässt sich somit mit minimalem Energieaufwand, nachhaltig betrieben. Das Gebäude wird in Zukunft auch als Vorzeige- und Studienobjekt dienen. Interessierte Planer, Baufirmen und Bauherren haben die Möglichkeit das Objekt zu besichtigen und sich, auch im Rahmen von Vorträgen, persönlich über die neue Baumethode zu informieren.