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Abstrakt
Unternehmen

Betonlift-Pumpen im Einsatz

Datum: 20. September, 2017

Die Anrainer der Lehrbachgasse in Wien Meidling staunten als im Frühjahr 2017 die ersten Rohrdorfer Fahrmischer durch die enge Nebenfahrbahn anrollten und bald darauf ein 42-Meter- Pumpenfahrzeug seine Arbeit aufnahm. Im Laufe der Bauarbeiten des neuen Bürogebäudes „Innocenter“ am Wienerberg beförderte die Großmastpumpe rund 17.000 m³ Beton zu Bauteilen auf fünf Etagen. Dieses Projekt ist heuer einer der größten Einzelaufträge für die Betonpumpen-Sparte der Rohrdorfer Transportbeton.


Mehr als 110 Pumpenfahrzeuge sind im Namen des Unternehmens auf den Straßen Österreichs unterwegs. Der firmeneigene Fuhrpark umfasst landesweit 61 Betonpumpen und 9 Estrichpumpen. Darüber hinaus erweitert die Betonlift ihre Kapazitäten durch den Einsatz von 40 Frächter-Pumpen. Von der wendigen Citypumpe mit 16 m Reichhöhe und 12 to Gewicht bis zur Großmastpumpe, einem Koloss mit einer Mastlänge von 52 m und 48 to, ist alles vertreten. Fahrmischerpumpen, auch Pumis genannt, aber auch stationäre Pumpen runden den Fuhrpark ab.
 
Abhängig von der Konsistenz des Materials kann eine mobile Pumpe bis zu 160 m3 Beton pro Stunde befördern. Damit kann die volle Ladung eines Fahrmischers in weniger als 4 Minuten verarbeitet werden. Die Steuerung eines Pumpenfahrzeuges erfordert eine spezielle Ausbildung und viel Erfahrung. Immerhin trägt der Pumpenfahrer die Verantwortung für das Aufstellen des Fahrzeuges und den sicheren Ablauf auf der Baustelle. Während der Beton befördert wird steuert der Pumpenfahrer den Pumpmast mittels einer Funkfernsteuerung. Um sich mit dem Lenker des Fahrmischers zu verständigen, hat der Pumparm am oberen und unteren Ende akustische
Signalvorrichtungen.

Der Einsatz von mobilen Betonpumpen ist auf vielen Baustellen nicht mehr wegzudenken. Etwa 55 % des Transportbetons in Österreich werden bereits auf diese wirtschaftliche Weise eingebracht.