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Wien baut auf leisen Straßenbeton von Rohrdorfer

Datum: 20. November, 2018

Die größte Verkehrsbeeinträchtigung stellte vergangenen Sommer wohl die Sperre der Hadikgasse im Westen Wiens dar. Die als Westausfahrt bekannte Route verbindet das Ende der A1 mit den Wiener Gemeindebezirken Penzing und Hietzing. Sie wird täglich von rund 37.000 Fahrzeugen befahren. Diese haben ihre Spuren auf der Fahrbahn hinterlassen und machten eine dringende Sanierung der maroden Asphaltstraße notwendig.


Rund 800 Kubikmeter Straßenoberbeton wurden für die Fahrbahndecke von Rohrdorfer Transportbeton geliefert. An die 20 Fuhren zu je 8 Kubikmeter Material wurden täglich an die Baustelle geliefert und eingebracht. Der Einsatz von Straßenbeton erfordert besondere Sorgfalt und fein abgestimmte Einbaubedingungen. Um das „wachsame Auge“ der Auftraggeber zufrieden zu stellen und die optimale Qualität des Produkts zu sichern, war während der Bauarbeiten immer sowohl ein Laborant der Baustofftechnik vor Ort, als auch ein Technologe im Transportbetonwerk, von wo aus der Beton geliefert wurde.

Damit der Straßenbeton genügend Gripp hat, wurde die Oberfläche des Betons mit einem Spezialmittel besprüht, das die oberflächliche Aushärtung des Betons verzögerte. Anschließend wurde die Straße mittels Bürstenmaschinen bearbeitet, um das Splittkorngerüst freizulegen und eine griffige Waschbetonstruktur zu erlangen.